hathayoga simona kundert

Hathayoga Simona Kundert
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Die Philosophie des Yoga
Yoga entwickelte sich aus der indischen Philosophie und umfasst geistige und körperliche Übungen, mit so klangvollen Namen wie z. B. Niyama, Asanas und Pranayama.
Pranayama beinhaltet spezielle Atemübungen, wohingegen bei Asanas die einzelnen Körperübungen im Vordergrund stehen. Yogaübungen dienen dazu, Geist, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Ziel der einzelnen Yogaübungen ist es, den Körper zum einen zu mehr Vitalität zu führen und zum anderen den ganzen Organismus zu entspannen. Hierzu werden meist die verschiedenen Stile, wie Atem- und Meditationsübungen kombiniert, abschliessend findet meist eine Tiefenentspannung statt.
 
Hatha Yoga
Das Wort Hatha setzt sich aus dem altindischen (Sanskritwörtern) Ha = Sonne und Tha = Mond zusammen.

Definition: Ha – Tha ist auf den Körper bezogen. Die Sonne, der Name für das sympathische Nervensystem und der Name des Mondes bezeichnet den Gegenspieler, das parasympathische Nervensystem. Bei richtiger Ausführung der Asanas sorgen diese für Ausgewogenheit zwischen dem sympathischen / positiven (anregenden) und parasympathischen / negativen (beruhigenden) Nervensystem. Als Vergleich zu Ha-Tha dient auch das chinesische Yin und Yang, wonach Yin die linke Seite und Yang die rechte Seite beherrschen.
Hatha weist auf die Balance, dieser beiden Kräfte des Körpers hin, sodass bewusst damit umgegangen wird.
Die Energie der Körperseiten ist eng verknüpft mit dem Sinn des Lebens, der Selbstfindung. Indem man herausfindet, was für einen stimmt, sowohl im Tun als auch im Lassen. Es geht darum, mit dieser Energie Talente und Vorlieben in Einsatz zu bringen, beruflich und privat. Andererseits immer wieder das richtige Mass für sich selbst zu finden.

Was wollen wir mit Yoga erreichen?
- Durch Körperübungen den Körper kräftigen, stabilisieren, flexibler und elastischer machen
- Durch Atemübungen vegetative Körperabläufe und Gefühlszustände beeinflussen
- Durch die Atmung und Posituren Konzentration schulen
- Durch Meditation die Gedankenvorgänge unterbrechen, um danach klarer zusehen
- Durch Entspannung den Körper und Geist ruhigstellen
- Mit Yoga unsere Bewusstheit der eigenen Kräfte in uns in geistiger, seelischer und körperlicher Hinsicht erweitern, um strukturelle Störungen vorzubeugen

Wie lässt sich Yoga in das Alltagsleben einbauen?
Alle Menschen können Yoga üben. Jeder ist im Yoga sein eigener Massstab, d.h. er arbeitet nach seinen körperlich-geistigen Möglichkeiten und wird lernen, seine Grenzen zu respektieren. Die Einstellung, mit der wir an Yoga herangehen, entscheidet über das Endergebnis. Ob die Übung vollendet aussieht ist sekundär. Wichtig ist, die eigenen Grenzen zu achten, sie zu akzeptieren. Die westlichen Menschen geraten oft in die Gefahr des Leistungsdrucks. Je mehr man sich anstrengt, umso mehr versteift sich die Muskulatur. Lässt man sich los, gibt der Körper spürbar nach und man findet tiefer in die Yogahaltung hinein. Wer so Yoga übt, erreicht eine Gelassenheit, Geschmeidigkeit, Elastizität und kraftvolle Haltung, innerlich wie äusserlich, die nicht wieder verschwindet.
Vitalität von Körper und Geist erreichen wir durch das Hatha Yoga System, sofern wir bereit sind, täglich 15-30 Minuten auf uns zu nehmen.
Hatha Yoga ist jedoch kein Patentrezept für Gesundheit. Krankheit wird immer wieder zu unserem Leben gehören, weil sie zur dualen (getrennt erscheint, aber zusammengehört) Welt gehört. Krankheit ist der Gegenpol zur Gesundheit. Ohne Krankheit wissen wir nicht, was Gesundheit für ein hohes Gut ist. Sie ist ein Weg, um sich zu erneuern, zu hinterfragen. Diesen Weg wach, bewusst gehen, ohne sich zu schämen oder sich entmutigen zu lassen, dass man trotz Yoga krank geworden ist.

Yoga bedeutet, nicht nur den Körper bewegen, sondern auch auf den Körper hören.

Mitglied im Schweizer Yogaverband SYV/EYU
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